Canzone<span> – Musiker</span>

Canzone – Musiker 2017

Giovanne Falzone tp

Giovanni Falzone; trumpeter and composer. At the age of 17 he starts his trumpet study at the school of band music in the town of Aragona in Sicily. Immediately after he signs up for the »V. Bellini« conservatory of Palermo where he graduates after only 4 years and after that he passes with credit his exams at the jazz course of the »G. Verdi« conservatory in Milan. From 1996 to 2004 he collaborates on a regular basis with the Giuseppe Verdi Symphonic Orchestra in Milan and being the orchestra’s first trumpet player he has the opportunity to play with directors and soloists of international fame like: Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Carlo Maria Giulini, Riccardo Chailly, Yutaka Sado, Luciano Berio, Vladimir Jurowski and Valery Giergev. In 2004 he decides to exclusively dedicate himself to jazz music and composing.

In the years he has won many awards and has been the best talent at the Umbria Jazz Clinics 2000, the new best talent at the Django D’Or (France) and Italian Top Jazz 2004 awards; 2nd in the classification of the category »European musicians« of the Accademy du Jazz 2009. In the Top Jazz 2011 he was awarded twice: 1) in the category of best brass player and 2) with his album »Around Ornette« as best CD of the year.

As band-leader he played on main European festivals like the Umbria Jazz Winter, »Villette Jazz Festival« in Paris, Clusone Jazz, Bergen Natt Jazz, Copenaghen Jazz Festival, Aarhus International Jazz Festival, Sardinia Jazz Festival, Vicenza Jazz Festival, Bolzano Jazz, Edinburgo Jazz Festival, Odessa Jazz Festival, Bordeaux Jazz Festival, Auditorium Parco della Musica, Rome, Skopje, Grenoble Jazz Festival and at the Nantes Jazz Festival and many other Festivals …

At the moment he teaches jazz for brass instruments  at the »L. Marenzio« Conservatory of Brescia and Siena Jazz University.  

Kristina Brodersen alt-sax

Kristina Brodersen, geboren am 08. Oktober 1977 in Saarlouis, begann im Alter von 5 Jahren mit dem klassischen Klavierspiel, mit 13 Jahren wechselte sie zum Saxophon und erhielt unter anderem Unterricht von Peter Decker und Lee Konitz. 1995 und 1996 nahm Sie für jeweils einen Monat Unterricht am Jazzdepartment der "University of New Orleans" (Leitung: Ellis Marsalis). 1995 wurde sie mit dem Jazz-Förderpreis des Dreiländerecks (Saarland-Luxemburg- Rheinland-Pfalz) ausgezeichnet.

1997 begann Sie ihr Jazzstudium in Mainz bei Peter Reiter, welches sie zwei Jahre später in Köln bei Frank Gratkowski und Wolfgang Engstfeld fort­setzte. 2003 ging Sie für ein Jahr ans Rhythmisk Konservatorium nach Kopen­hagen, wo sie Unterricht bei dem dänischen Saxofonisten Lars Møller hatte. Zurück in Köln beendet Sie 2005 ihr Studium.

Bereits 1998 war sie Mitbegründerin der Band "The Sidewinders" mit der Sie im Jahr darauf den 1. Preis bei "Jugend jazzt" und den 1. Preis beim Biberacher Jazzwettbewerb gewann. Im Jahr 2000 tourte die Band durch Texas und nahm Ihre erste Platte auf. Kristina spielte im Landes­jugend­jazz­orchester Saarland und Bayern und war von 2000-2003 Mitglied im Bundes­jugend­jazz­orchester, mit dem sie unter der Leitung von Peter Herbolzheimer Konzerte in Deutschland und Russland spielte. Weitere Konzertreisen folgten 2007 mit dem European Movement Orchestra (Leitung: Manfred Schoof) durch Deutschland, Slowenien und Portugal.

Mit dem Pianisten Tobias Weindorf gründete sie 2008 das "Brodersen-Weindorf Quartett". 2010 wirkte sie bei der Uraufführung der Kinderoper "Vom Fischer und seiner Frau" von Ingfried Hoffmann mit.

Kristina spielte u.a. mit: Julian Arguelles, WDR-Bigband, Jimmy Halperin, Matthias Bergmann, Ludwig Nuss, Ingmar Heller, Christian Ramond, Hendrik Soll, Jan Wessels, Johannes Enders, Adrian Mears, Emil Mangelsdorff, Tom Gäbel & Band, Tobias Krämer Bigband, Wolfgang Niedecken, Udo Jürgens, DSDS-Band und war u.a. an Produktionen wie der Lola-Verleihung, "Hast Du Töne" (Vox), Deutscher Filmpreis, "Das Leben der Edith Piaf" (Theater Bad Godesberg) beteiligt.

Matthias Nadolny ts

Mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und seiner melodischen Phantasie ist der Tenorsaxophonist Matthias Nadolny zu einer festen Größe auf der deutschen Jazzszene geworden.

Ende der siebziger Jahre wurde er als Mitglied von Toto Blankes Electric Circus einem breiteren Publikum bekannt. Konzerte und Tourneen in ganz Europa führten ihn zusammen mit Musikern wie John Abercrombie, Arild Andersen, Peter O‘Mara, Bruno Castellucci, Leroy Lowe, Lee Konitz, John Surman, Benny Bailey, Cees Slinger, Paul van Kemenade, Norma Winstone, Maria Pia de Vito, Jo Thönes, Bart van Lier, John Marshall und vielen mehr.

Er war lange Tenorist in der Band des Vibraphonisten Stefan Bauer und arbeitet seit vielen Jahren in den verschiedensten Kontexten sehr fruchtbar mit dem Trompeter Uli Beckerhoff zusammen. Im Duo mit dem Bassisten Gunnar Plümer spielte Matthias Nadolny 1993/94 die hochgelobte CD „You‘ll never walk alone“ ein und trat in dieser Formation mit großem Erfolg beim Jazzfest Berlin 1996 auf. Mit dem englischen Pianisten John Taylor arbeitete er ebenfalls im Duo.

In jüngster Zeit spielte er u.a. mit dem Quintett des Tenoristen Paul Heller, der International Skoda Workshop Band, in einem Festivalprojekt mit den beiden Tenorsaxophonisten Claudius Valk und Gerd Dudek, mit dem italienischen Pianisten Glauco Venier.

Neben seiner Konzerttätigkeit ist er auch als Pädagoge tätig und unterrichtet an der Folkwanghochschule in Essen. Motto: Grau ist alle Theorie, maßgebend is auffem Platz (Adi Preißler)

www.matthiasnadolny.de

Wolfgang Schmidtke sopr-s, b-cl, ts

Wolfgang Schmidtke, geb. 1956 in Lüdenscheid, Musikstudium im Hauptfach Saxophon, seit den 80-er Jahren in div. Bereichen zeitgenössischer Musik tätig. Konzerte und CD Veröffentlichungen u.a.mit Ginger Baker, Horace Parlan, Peter Kowald, Karlheinz Stockhausen, Tom Mega, Peter Brötzmann, Randy Brecker

Zahlreiche Produktionen als Komponist/Arrangeur für den WDR, u.a. mit dem Auryn Quartett, Lisa Bassenge, Hans Reichel, Mechthild Georg, Claudio Puntin, der WDR Big Band; Komponiert häufig Bühnenmusiken; Künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Nachtfoyer“ am Wuppertaler Schauspielhaus; Künstlerischer Leiter des Musikfests „Die 3. ART“; Vorsitzender der Peter Kowald Gesellschaft; Unterrichtet Saxophon und Improvisation am Fachbereich Wuppertal der MHS Köln

Glauco Venier p

Glauco Venier (*1962 in Udine) studierte bis 1985 am Konservatorium von Udine Orgel und Komposition. Er nahm Privatunterricht bei dem Pianisten Franco D’Andrea und studierte 1990 am Berklee College of Music in Boston. Seit 1990 leitet er eigene Bands, 1991 veröffentlichte er sein erstes Album Finlandia. Außerdem arbeitete er mit Musikern wie Enrico Rava, Lee Konitz, Kenny Wheeler, Joey Baron, Nguyên Lê, Gabriele Mirabassi, Massimo Urbani, Maria Pia De Vito, Valery Ponomarev, George Garzone, Hal Crook, Stefano Di Battista, Flavio Boltro und Paolo Fresu.

1996 lernte er in Südfrankreich den Klarinettisten Klaus Gesing kennen, mit dem er mehrere CDs aufnahm. Mit Gensing und der Sängerin Norma Winstone gründete er ein Trio, dessen erstes Album Chamber Music 2003 veröffentlicht wurde; das nachfolgende Album Distances (2008) wurde 2009 für den Grammy nominiert.

Hendrika Entzian b

Zunächst in Hamburg, dann in Köln studierte Hendrika Entzian Kontrabass. Neben ihrer Beteiligung an verschiedenen Kölner Projekten legte sie zunehmend mehr Augenmerk auf Komposition, absolvierte in der Folge ein Masterstudium Jazz-Arrangement und -Komposition ebenfalls in Köln, das sie 2015 mit Bestnoten abschloss.

Mit ihrem Quartett veröffentlichte sie zwei CDs bei Traumton Records: „Turnus“ (2015) und „Pivot“ (2017).

Hendrika schreibt und arrangiert regelmäßig für große Besetzungen wie dem Kölner Subway Jazz Orchestra, ihre Komposition „Weekdays“ wurde beim BujazzO Kompositionswettbewerb 2016 in das Programm „Zukunftsmusik“ aufgenommen. Im Herbst 2017 war Hendrika eingeladen am Arrangers Workshop des niederländischen Metropole Orkest teilzunehmen und ein Arrangement für Gastsolistin Kandace Springs zu schreiben.

Im Februar 2018 wird Hendrika der WDR Jazzpreis in der Kategorie Komposition verliehen.

Peter Weiss dr

Konzerte und Tourneen mit folgenden Musikern: Uli Beckerhoff, Peter O’Mara, Gunnar Plümer, Hugo Read, Zbigeniew Namyslowski, Matthias Haus, Rainer Witzel, Werner Neumann, Gerd Dudek, Ed Kröger, Hendrik Soll, Benny Bailey, Norbert Gottschalk, Jarek Smietana, Norma Winstone, Bob Degen, Matthias Nadolny, Al Grey, Michael Küttner, Achim Kaufmann, Reiner Winterschladen, Christof Lauer, Frank Wunsch, Hal Singer, Andrew White, Tata Din Din, Glen Moore, Isla Eckinger, Manfred Schoof, Jürgen Dahmen, Charlie Mariano, Randy Brecker, Terumasa Hino, Itaru Oki, James Moody, Paul Imm, Piotr Wojtasik, Christopher Dell, Dieter Manderscheid, Matthias Schriefl, Wolfgang Schmidtke, Hans Reichel, Conny Bauer, Rhani Krija, Arkadi Shilklopper, Wolfgang Engstfeld u.a.

Festivalauftritte: Hamburg, Leverkusen, Gent, Moers, Burghausen, Nancy, Warschau, Nürnberg, Düsseldorf, Krakau, Brüssel, Raab, Wolfsburg, Ljubljana, Balve, Hildesheim, Marburg, Kuwait, Poznan, St. Ingbert, Sevilla, sowie ca. 3000 Konzerte bzw. Clubauftritte

Gastspielländer: Holland, Belgien, Luxemburg, Österreich, Polen, Italien, Frankreich, Namibia, Kuwait, Japan, Russland, Jugoslawien, Spanien, Schweiz, Australien, China, Südafrika, Tschechien, Brasilien, Großbritannien, Portugal

www.weisspeter.com