Mingus Moves<span> – Musiker</span>

Mingus Moves – Musiker 2006

Reiner Winterschladen tr

Der in Bergisch Gladbach geborene Reiner Winterschladen entwickelte sich bereits in den 80er Jahren zu einem der interessantesten deutschen Trompeter. Als Autodidakt machte er durch viele Projekte zum Beispiel mit Dieter Manderscheid, dem European Jazz Ensemble, Frank Gratkowski und vor allem im Duo mit Hans Lüdemann auf sich aufmerksam. Seit 1994 ist er festes Mitglied der NDR Big Band, allerdings auch in der Kölner Szene, aus der er kommt, immer wieder zu erleben. Eigene Gruppen “Nighthawks” und “Nu Box”

www.jazz-network.com/mic/info/interpreten/winterschladenreiner.htm

Matthias Muche tb

Matthias Muche ist 1972 in Bielefeld geboren und lebt und arbeitet in Köln. Er studierte Posaune an der Hochschule der Künste in Amsterdam, in Rotterdam und an der Musikhochschule Köln bei Prof. Bart van Lier, Prof. Henning Berg und Prof. Paulo Alvares. Momentan absolviert er das Postgraduierten Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 2004 ist er zusammen mit Sven Hahne künstlerischer Leiter und Organisator des intermedialen Festivals „FRISCHZELLE“. Sein Solo- und Ensemblespiel in improvisierter Musik, Neuer Musik, Jazz und Weltmusik sowie in intermedialen Projekten auf u.a. dem North Sea Jazzfestival Den Haag, Moers Festival, WorldportJazzFestival Rotterdam, Jazzdor Festival Strasbourg, Cairo International Festival For Experimental Theatre, Tonhalle Düsseldorf, Concertgebouw, Ijesbreker Amsterdam und Konzertreisen durch Europa, Asien und den Nahen Osten stehen für die große Vielfalt und Flexibilität seiner künstlerischen Arbeit. 

Die Verbindung von zeitgenössischer Musik und Neuen Medien sind Schwerpunkte seiner audiovisuellen Arbeiten als Medienkünstler, die u.a. mit Kultur- und Förderpreisen in NRW und Ausstellungen im Rahmen der Playground Robotics/Bern, der ART COLOGNE und des intermedialen Festivals Frischzelle Köln prämiert und präsentiert sind.

www.matthiasmuche.com

Gerd Dudek ts, fl

Gerd Dudek (* 28. September 1938 in Groß Döbbern bei Breslau, im heutigen Polen) ist ein deutscher Jazzsaxophonist und -flötist. Nach dem Musikstudium spielte er zunächst von 1960 bis 1964 bei Helmut Brandt und in der Kurt Edelhagen-Band Tenorsaxophon und Klarinette, anschließend bei Joe Nay, bevor er Mitglied im Manfred Schoof Quintett wurde (mit Alexander von Schlippenbach, Buschi Niebergall und Jaki Liebezeit) – damals eine der einflussreichsten europäischen Gruppen in der Entwicklung des Freejazz, die auch Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann einspielte. Er ist seit der Gründung 1966 Mitglied des Globe Unity Orchestra. 1968 unternahm er als Mitglied der German All Stars eine Südamerikatournee und arbeitete mit George Russell und Don Cherry. 1971 wurde er Mitglied des Albert Mangelsdorff Quintetts (Asientournee).

Anschließend  spielte er im Quartett mit Alan Skidmore und Adelhard Roidinger und war einer der Mitbegründer des European Jazz Quintett mit Ali Haurand, mit dem er auch in anderen Gruppen spielt (z.B. mit Rob van den Broeck und Tony Oxley).

Dudek spielt auch Sopransaxophon und Flöte und gilt als geschmackvoller, stilsicherer, doch stilistisch offener Bläser mit hoher Fähigkeit zur Arbeit im Ensemble. Dies führte zu Platten- und CD-Einspielungen mit Lester Bowie, Joachim Kühn, Dexter Gordon, Vitold Rek und Peter Giger. Dudek arbeitete auch als Gastsolist bei der NDR- und WDR-Bigband.

Wolfgang Schmidtke sopr-s, b-cl, ts

Wolfgang Schmidtke, geb. 1956 in Lüdenscheid, Musikstudium im Hauptfach Saxophon, seit den 80-er Jahren in div. Bereichen zeitgenössischer Musik tätig. Konzerte und CD Veröffentlichungen u.a.mit Ginger Baker, Horace Parlan, Peter Kowald, Karlheinz Stockhausen, Tom Mega, Peter Brötzmann, Randy Brecker

Zahlreiche Produktionen als Komponist/Arrangeur für den WDR, u.a. mit dem Auryn Quartett, Lisa Bassenge, Hans Reichel, Mechthild Georg, Claudio Puntin, der WDR Big Band; Komponiert häufig Bühnenmusiken; Künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Nachtfoyer“ am Wuppertaler Schauspielhaus; Künstlerischer Leiter des Musikfests „Die 3. ART“; Vorsitzender der Peter Kowald Gesellschaft; Unterrichtet Saxophon und Improvisation am Fachbereich Wuppertal der MHS Köln

Bob Degen p

Bob Degen wurde in Scranton/Pennsylvania am 24. Januar 1944 als Sohn eines Gitarristen und einer Tänzerin geboren. Im Alter von vier Jahren begann der Klavierunterricht und bereits mit zehn Jahren trat er zusammen mit seinem Vater auf. 1961 ging er nach Boston, um am Berklee College of Music zu studieren. Nach Abschluss des erfolgreichen Studiums ging Bob Degen 1965 nach Europa wo er bald mit Dexter Gordon, Art Farmer, Carmell Jones, Attila Zoller, Leo Wright spielte. 1967 ging er wieder zurück nach Boston, um dort mit Paul Motian und Mark Levinson ein Trio aufzubauen.

1971 ließ er sich in Deutschland/Frankfurt a.M. nieder, wo er mit Albert Mangelsdorff und Heinz Sauer spielte. 1980 Duo-Aufnahme mit Heinz Sauer Ellingtonia Revisited, die 1981 Jazzplatte des Jahres wurde. 1973 bis 1999 war Bob Degen Mitglied des HR-Jazz-Ensembles unter Leitung von Albert Mangelsdorff. Nach Aufnahmen und Tourneen mit dem Trompeter Terumasa Hino im Jahre 1978 präsentierte Degen Ende 1979 wieder ein eigenes Trio mit Mario Castronari und Thomas Cremer, das gelegentlich zum Quintett erweitert wurde, und u.a. 1980 Hidden Track einspielte.

Bob Degen arbeitet hauptsächlich in Trio-Besetzungen, oft mit Thomas Cramer, den Bassisten Detlev Beier, Manfred Bründl oder Günter Lenz. Er war auch Gastsolist bei Emil Mangelsdorff, Wolfgang Engstfeld, Benny Bailey, Tony Laktos und Gabriele Hasler. 1993 nahm Bob Degen die Platte Joy mit Zbigniew Namyslowski auf. 1997 wurde in New York City die Scheibe Catability mit Michael Formanek und Bill Stewart eingespielt. 2002 CD mit Charlie Mariano „Deep in a Dream“. 2003 Tournee mit Thomas Stabenow und Peter Perfido. 2004 und 2005 folgte eine Tournee durch Deutschland und Österreich mit Wolfgang Lackerschmid, Cameron Brown und Karl Latham und durch Japan mit Charlie Mariano und Sadao Watanabe. Als „musicians musician“ gilt Bob Degen als Insidertip, der unter Kollegen und Kennern hohe Achtung genießt.

www.bobdegen.com

Christian Ramond b

1983 – 1987 Studium an der Musikhochschule Köln; Spielte bei zahlreichen Fernseh-, Rundfunk-, Theaterproduktionen; Konzerte und Tourneen in Europa, Australien, Neuseeland, Japan, China, Syrien, Ägypten, Sudan, Mexico, USA, Kanada. Festivals u.a. Köln, Leverkusen, Leipzig, Burghausen, Kempten, Wiehl, Hannover, Frankfurt, Rostock, Münster, Damaskus, Sydney, Yokohama, Montreal, Vancouver, San Fransisco, Varna, Amsterdam, Van Jing. Zusammenarbeit bzw Konzerte mit: J. Pass, A.Mangelsdorf, P.Catherine, K.Wheeler, Lee Konitz, Ch.Mariano, Th.Stanko, B.Shew, Jon Eardly, D.Liebman, K.Berger, Itaru Oki.

Aktuelle Besetzung u.a.: Engstfeld/Weiss-Quartett, D.R.A., Michel Pilz-Trio, Theo Jörgesmann-Quartett, Praskin-Köhler-Quartett, Atlantic Auge. Diskographie (u.A.): „Melusian“ und „Arbor“ mit Michel Pilz; „Future of the smallest form“ und „D.R.A. Real“ mit D.R.A.; „Ta Eko Mo“, „Snyblomen“ und „Hybrid Identity“ mit Th. Jörgesmann-Quartet; „Signs Lings“ mit Jochen Feucht Trio; „Weirdos“ mit Peter Weniger Quartett; „Lisboa“ mit Engstfeld/Weiss-Quartett; „Planetarium“ mit J.Singla-Blumenbein; „Around Jazz“ mit Praskin-Köhler Quartett; „Atlantic Auge“ und „Schnee in…“ mit Atlantic Auge

www.engstfeld-weiss.de

Peter Weiss dr

Konzerte und Tourneen mit folgenden Musikern: Uli Beckerhoff, Peter O’Mara, Gunnar Plümer, Hugo Read, Zbigeniew Namyslowski, Matthias Haus, Rainer Witzel, Werner Neumann, Gerd Dudek, Ed Kröger, Hendrik Soll, Benny Bailey, Norbert Gottschalk, Jarek Smietana, Norma Winstone, Bob Degen, Matthias Nadolny, Al Grey, Michael Küttner, Achim Kaufmann, Reiner Winterschladen, Christof Lauer, Frank Wunsch, Hal Singer, Andrew White, Tata Din Din, Glen Moore, Isla Eckinger, Manfred Schoof, Jürgen Dahmen, Charlie Mariano, Randy Brecker, Terumasa Hino, Itaru Oki, James Moody, Paul Imm, Piotr Wojtasik, Christopher Dell, Dieter Manderscheid, Matthias Schriefl, Wolfgang Schmidtke, Hans Reichel, Conny Bauer, Rhani Krija, Arkadi Shilklopper, Wolfgang Engstfeld u.a.

Festivalauftritte: Hamburg, Leverkusen, Gent, Moers, Burghausen, Nancy, Warschau, Nürnberg, Düsseldorf, Krakau, Brüssel, Raab, Wolfsburg, Ljubljana, Balve, Hildesheim, Marburg, Kuwait, Poznan, St. Ingbert, Sevilla, sowie ca. 3000 Konzerte bzw. Clubauftritte

Gastspielländer: Holland, Belgien, Luxemburg, Österreich, Polen, Italien, Frankreich, Namibia, Kuwait, Japan, Russland, Jugoslawien, Spanien, Schweiz, Australien, China, Südafrika, Tschechien, Brasilien, Großbritannien, Portugal

www.weisspeter.com